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„Einer spinnt immer”

Ein Lustspiel in drei Akten, von Wilfried Reinehr.

In einem Eifelstädtchen, in den 1920er Jahren: Otto Ofenloch, ein vermögender Privatier vom Lande, möchte unbedingt einmal etwas ganz Außergewöhnliches erleben. Sein Neffe Ottfried schlägt ihm vor, eine Irrenanstalt von innen kennen zu lernen. Der findige Neffe ist in die Nichte einer Pensionsbesitzerin verliebt und gibt vor, die Pension Dollendorf sei genau eine solche private Heilanstalt. Der Hintergedanke: Ofenloch soll der angeschlagenen Pension finanziell unter die Arme greifen.

Die Gäste der Pension – ein Major, ein weit gereister Abenteurer, eine allzu neugierige Schriftstellerin, ein Möchtegernschauspieler mit fatalem Sprachfehler, ein sympathischer junger Mann und zwei mannstolle Weibsbilder – sie alle machen Otto dann schwer zu schaffen.Es ist höchst abenteuerlich und verrückt, was Otto Ofenloch alles mit den harmlosen Gästen erlebt. Da er aber alle für Irre hält, geht er stets auf ihre Wünsche und Absichten ein. Und so nehmen die Missverständnisse ihren Lauf, mit fatalen Folgen für Otto.

Und wenn Ihnen die Geschichte bekannt vorkommt: Angelehnt ist die Handlung an die „Pension Schöller“, die Ihnen vielleicht schon beim Millowitsch-Theater begegnet ist.

Die Darsteller

Lieselotte Dollendorf, Pensionsbesitzerin - Marie-Theres Kaiser

Siglinde, ihre Nichte - Lena Krämer

Ladislaus Locke, ihr Neffe - Jakob Kaiser

Otto Ofenloch, wohlhabender Privatier - Lothar Rink

Ottfried Ofenloch, sein Neffe - Martin Simons

Florence Wipperling, mannstolle Hausbesitzerin - Bettina Marx-Schwall

Detlef Wipperling, ihr Bruder - Hermann-Josef Schneider

Julius Ludwig, Weltreisender - Peer Uhlmann

Egon von Schönborn, Major - Peter Schmitt

Christine Frank, Schriftstellerin - Birgit Hammes

Ria Baleno, Gast - Renate Umminger

Das Team hinter der Bühne

Regie - Andrea Krämer

Souffleuse / Souffleur - Anne & Thomas Kaiser

Bühnenbild/Technik - Rainer Wilhelmy, Kai Umminger

Bewirtung - Andrea Rink

Kasse / Karten - Martin Simons, Renate Umminger